Greifer-Webmaschine mit Schussfäden aus Keramikfasern

Hochtemperaturbeständigkeit von Keramikfasergeweben

Farbtropfen auf hydrophobierter Textiloberfläche

Fraunhofer-Allianz Textil

Technische Textilien aus Hochleistungsfasern erleben derzeit eine Renaissance als Verstärkungsmaterialien von hochbelasteten Strukturbauteilen, wobei insbesondere carbon-faserverstärkte Kunststoffe zu den Werkstoffen der Zukunft zählen. Experten rechnen damit, dass vor allem der Bereich Automotive größter Treiber und somit der Zukunftsmarkt für Carbonfasern ist. Der Einsatz wird derzeit jedoch noch von vorimprägnierten Fasern (engl.: Prepregs) dominiert, so dass das Wachstumsszenario »Automotive« nur dann eintritt, wenn die Kosten für carbonfaserverstärkte Bauteile deutlich sinken und die Potenziale zur Kostenreduktion bestmöglich genutzt werden.

Da diese Einsparpotenziale hauptsächlich beim Materialeinsatz und im Bauteilherstellprozess liegen, kann nur die großtechnische Serienfertigung derartiger Bauteile diese prognostizierten spürbaren ökologischen und ökonomischen Effekte umsetzen. Das macht die Entwicklung von neuen Textilmaschinen als zentrale Einheit von neuen Fertigungsprozessen für Textilhalbzeuge und Preformen - auch mit Blick auf intelligente Hybridbauteile im Multi-Material-Design - unabdingbar.

Vor diesem Hintergrund haben sich die Fraunhofer-Institute in der Allianz Textil zusammengeschlossen, um durch Bündelung von Einzelkompetenzen der jeweiligen Mitgliedsinstitute die gesamte textile Wertschöpfungskette von der Textilmaschine über Faserherstellung, Preform-/Halbzeug­herstellung, Textilfunktionalisierung, Smart Textiles, Prozess- und Produktsimulation bis hin zu Faserverbundkomponenten abzubilden.

Im Dialog entstehen die besten Lösungen. Sprechen Sie uns an!

Fraunhofer-Allianz Textil: Forschungsschwerpunkte entlang der textilen Fertigungskette
© Foto Allianz Textil

Fraunhofer-Allianz Textil: Forschungsschwerpunkte entlang der textilen Fertigungskette